Foxis > Literatur, Medien & Linktipps

Neue Züchterliteratur bald erhältlich.

(1/2) > >>

Nuggets:
"Frühförderung für Hunde: Der Züchter hat es in der Hand" so der Titel des bald erscheinenden Buchs von Rolf C. Franck und seiner Frau Madeleine. Rolf kenne ich bereits seit Jahren und er hat einen hervorragenden Ruf bei Problemhunden und deren Handling. Da er selbst langjähriger Züchter IST bin ich auf sein neues Buch schon sehr gespannt. Wer ihn googlen möchte der wird auf den "blauen Hund" und "Lionheart Border Collies" stoßen.

Hier noch die Zusammenfassung:"Die häufigsten Verhaltensprobleme bei Hunden sind Aggressionen, Ängste und Schwierigkeiten beim Alleinsein. Außerdem können Welpen mit mangelnder Bindungsfähigkeit gegenüber dem Menschen das Zusammenleben und die Erziehung zur Herausforderung für ihren Besitzer machen. Ein guter Züchter will seinen Welpen einen optimalen Start ins Leben ermöglichen. Dabei ist das Wissen über gesundheitliche Aspekte der Hundezucht oft groß. Weniger beachtet wird, dass viele Verhaltensprobleme auf die Kinderstube zurückzuführen sind, und dass der engagierte Züchter durch konkrete Maßnahmen effektiv vorbeugen kann. Wie das geht, erfährt der Leser in diesem Buch, das auch für angehende Welpenbesitzer wertvolle Informationen enthält. Sie können nach der Lektüre erkennen, was sie von einem verantwortungsvollen Züchter erwarten dürfen und wie eine optimale Aufzucht die besten Grundlagen für ein problemfreies Zusammenleben legt."

Jolie:
Liest sich interessant, würde ich mir kaufen. Der Name sagt mir auch was, kommt mir bekannt vor, muss ich mal googeln.

Edit: Ah ich habe es gefunden, das eine Buch "Darfs einer mehr sein" kenne ich von ihm  ;D

foxlpower:
zum Thema Aufzucht hatte ich letztens eine Diskussion. Und wir haben unsgefragt, ob eine gute Kinderstube aus einem schlechten Hund einen guten machen kann. Umgekehrt scheint das schwer möglich. Es wachsen genug Hunde in Stall/Scheune/Zwinger auf und haben damit im späteren Leben kein Problem. Erlebt man beim Malinois immer wieder. Aus dem Hinterhof gekauft. Tiefenentspannter Hund, freundlich zu allem und jedem.  Und andereseits beim VDH Züchter mit vielen Reizen konfrontiert, nervöses Nervenbündel, aggressiv gegen andere Hunde, misstrauisch gegenüber Fremden. Trotz allgemein als gut empfundener Aufzucht.

Berichte doch mal bitte, wenn du es gelesen hast.

Jolie:
Ich denke nicht das tolle Sozialisation unbedingt aus einen schlechten einen guten Hund machen kann, aber schlechte Aufzucht finde ich kann schon aus einem guten Hund einen schlechten machen. Also zumindest nicht immer, kommt drauf an wie "schlecht" der Hund ist.
Man sieht sich nur die ganzen Ostimporte an, die Mehrzahl davon nimmt das bestimmt mit, hier sind aber auch die Mutterhündinnen schon mehr als angeknackst.
Ich denke es könnte auch daher kommen, das wenige Züchter ihre charakterschwachen Hunde aus der Zucht nehmen, man hat diesen Welpen behalten, er war vielleicht schon von klein auf etwas labil, aber man hat ihn so ins Herz geschlossen, also bleibt er, ergo also züchtet man mit ihr.
Sanny hatte nicht die beste Aufzucht und ich denke das merkt man und bei etwas Sozialisation wäre sie bestimmt weniger ängstlich, etwas was ihr einmal Angst gemacht hat, bekommt man nicht mehr raus, egal wie sehr man es übt. Tierarzt, Turniere, Gewitter, Silvesterknaller und was weiß ich nicht alles.
Feivel dagegen juckt das alles gar nicht, aber gut er ist auch ein Terrier und kein Jagdhund-Mix, wenn der auf alles reagieren würde, wäre das Zuchtziel glaube ich verfehlt  ;)

Nuggets:

--- Zitat von: foxlpower am September 06, 2014, 11:12:29 Vormittag ---zum Thema Aufzucht hatte ich letztens eine Diskussion. Und wir haben unsgefragt, ob eine gute Kinderstube aus einem schlechten Hund einen guten machen kann. Umgekehrt scheint das schwer möglich. Es wachsen genug Hunde in Stall/Scheune/Zwinger auf und haben damit im späteren Leben kein Problem. Erlebt man beim Malinois immer wieder. Aus dem Hinterhof gekauft. Tiefenentspannter Hund, freundlich zu allem und jedem.  Und andereseits beim VDH Züchter mit vielen Reizen konfrontiert, nervöses Nervenbündel, aggressiv gegen andere Hunde, misstrauisch gegenüber Fremden...

--- Ende Zitat ---

Aus meiner Erfahrung kannst du aus einem guten Hund auch kein Wrack durch reizlose Aufzucht machen, vorausgesetzt er lebt nicht sein ganzes Leben reizlos. Nach 2 Jahren sind dann auch die guten meist irreparabel.  Da man aber in einem Wurf nicht immer nur diese 'gut geborenen' hat machst man als verantwortungsbewusster Züchter eben mehr damit auch die 'weniger guten' ;) nicht hinten herunter fallen. Bei den Reizen in der Aufzucht spielt die Dosis eine wichtige Rolle, ein ständig überreizter Welpe kann nur nervös werden. Vor allem wenn man es schon zu früh anfängt und zu intensiv betreibt. (Beobachte ich oft bei Züchtern bestimmter Rassen MAL, BC z.B.) Viel ist nicht immer besser... (Die Dosis macht das Gift).

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln