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Autor Thema: Bimborium um BARF  (Gelesen 1093 mal)

Nuggets

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Bimborium um BARF
« am: November 24, 2009, 19:26:25 Nachmittag »
Ich war mal wieder etwas stöbern und bin bei Swannie Simon auf das gestoßen:

http://www.barfers.de/das_brimborium_um_barf.html

Sehr sympatisch! :)
Liebe Grüße von
Sandra & den Nuggets Foxis

"Im Leben gibt es keine Lösungen.
Nur Kräfte, die in Bewegung sind.
Man muss sie erzeugen
und die Lösungen werden folgen."
— Antoine de Saint-Exupéry

foxlove

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Re: Bimborium um BARF
« Antwort #1 am: November 24, 2009, 19:35:17 Nachmittag »
Das Heft hab ich mir damals gekauft und fand den Artikel auch sehr gut  :thumbsup:

Wolfsblut

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Re: Bimborium um BARF
« Antwort #2 am: November 24, 2009, 20:36:45 Nachmittag »
Der Artikel ist ja auch am Anfang ihrer Broschüren drin ...

Jeder soll selbst entscheiden, was er tut. Was mich an diesem Artikel ungemein stört, ist die Tatsache, dass einige den Eindruck gewinnen könnten, dass es reicht, nur, oder fast nur Fleisch zu füttern. Das traurige Ergebnis sieht man regelmäßig in den Kliniken: Nierenversagen durch falsche Fütterung. Das sind Tatsachen und nichts, was man sich aus den Fingern saugt. Da sterben in nicht geringen Zahlen "gebarfte" Hunde, deren Besitzer meinen, dass Barfen heisst, dass man nur Fleisch füttern muss ...

Swanie hat mir ihre Art zu Barfen "beigebracht". Dank ihr hab ich den Schritt dorthin überhaupt gewagt. Sie ist eine tolle Frau in dem, was sie in der Hundefütterung bewegt hat.

Meine Meinung: Bei entsprechender Bewegung und dem Leben draußen (und dem entsprechenden Umsatz) wäre eine solche Fütterung überhaupt kein Problem. Nur wir sprechen hier von Hunden. Viele davon warten den ganzen Tag auf Herrchen/Frauchen und kommen dann für ein paar Stunden raus (wenn es gut läuft). Das kann man nicht mit dem Leben eines Wolfes vergleichen, der täglich womöglich 100 km zurücklegt.
Zuviel Proteine zu füttern ist gefährlich! Und zwar sehr gefährlich. Und mir ist der hier propagierte Fleischanteil im Futter schlicht zu hoch.

Es gibt einige "Barf-Experten", die der Meinung sind, dass es normal ist, dass ein gebarfter Hund erhöhte Harnstoffkonzentrationen aufweist. NEIN! Das ist nicht normal!

Was mich traurig an der ganzen Sache stimmt: Viele barfen ein bisschen oder "probieren" es aus ... Entweder barft man richtig oder man lässt es bleiben! Wenn man nicht bereit ist, sich da komplett hinein zu arbeiten und sich Gedanken zu machen, lässt man das besser sein!

Trockenfutter ist ja auch nicht einfach "nur" schlecht. Und viele Barfer scheinen eine Art "Absolutheitsanspruch" zu haben. Nur Barfen ist richtig. Alles andere nicht. Was ist das für ein Quatsch?

Gut ist, was dem Hund gut tut. Fertig. Und wenn er von Fütterung krank wird, muss man sich Gedanken machen ...

FrauFox

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Re: Bimborium um BARF
« Antwort #3 am: November 24, 2009, 22:51:16 Nachmittag »
Ich kenn leider auch solche die dem Hund nur Fleisch füttern, bisher ist er davon noch nicht umgefallen.... naja.

Jule ich hab hier noch ne echt olle Kamelle:
http://www.onthemic.de/foxiforum/index.php?topic=464.msg4871#msg4871

Abgesehen von dem Text (den les ich lieber nichtmal mehr) hab ich diesen BARF-Rechner (Bild) vermutlich noch irgendwo auf der Festplatte rumliegen. Meinst Du das bringt was den zu benutzen, oder soll ich ihn mal lieber in den Tiefen meines Archivs belassen  ???
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Wolfsblut

  • Gast
Re: Bimborium um BARF
« Antwort #4 am: November 24, 2009, 23:09:02 Nachmittag »
Der Barfrechner ist eine tolle Sache.
Nicht, dass man da jede Portion überprüfen muss. Aber gerade am Anfang ist es eine gute Hilfe, sich einiger Sorgen bezüglich der Fütterung zu entledigen. Wenn ich ganz neue Sachen ausprobiere, kann das auch eine Möglichkeit sein ...

Die Grundregel beim Barfen heisst ja: Alles Pi mal Daumen. Auf einen Monat gerechnet, sollte man so in etwa hinkommen mit den Nährstoffen.

Ich habe immer noch so manches Mal Sorge, "falsch" zu füttern. Das kennt sicher jeder. Caya war der erste Hund, den ich auch mit Barf aufgezogen habe, was für mich ein riesiger Gewissenskonflikt war. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn sie irgendeinen Schaden davon getragen hätte.

Zu meiner persönlichen Meinung: Ich reduziere den Fleischanteil um bis zur Hälfte. Wenn ich meine Hunde dazu "frage", kommt ein "knurren" ... Aber das Ergebnis passt. Zumindest bei meinen Hunden.

Du sprichst in dem anderen Threat das Calcium-Problem an. Das Calcium-Phosphor-Verhältnis sollte doch in etwa gleich bleiben. Das ist nicht ganz einfach, da Calcium ja nicht nur in Knochen enthalten ist, sondern auch im Gemüse und anderen Sachen. Gleiches gilt für Phosphor. Zur richtigen Aufnahme braucht der Körper noch ausreichend Vitamin D.

Zuviel des Guten ist schlecht, zu wenig davon ist auch schlecht. Also was tut man? Beim Welpen "überprüfe" ich den Calcium-Anteil u.a. an der Kotkonsistenz. Wird er zu fest, war es zu viel Knochen, ist er weich, habe ich noch Spiel. Generell sollte man sich um ein geringfügiges Zuviel an Calcium nicht die allergrößten Sorgen machen. Da passiert nix. Ein Zuwenig hat viel gravierendere Auswirkungen.
Um dies zu prüfen, kannst du den Rechner verwenden!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man die Mengenverteilungen mal berechnet hat und z.B. weiss, dass der Hund täglich eine bestimmte Menge Calciumcitrat (Calcium-Pulver) bekommt, dann reicht es, wenn man das noch mal überprüft, wenn man z.B. anderes Gemüse verwendet.

Auf alle Fälle sollte man sich nicht davon diktieren lassen. Du brauchst sicher nicht eine Präzisionswaage und musst stundenlang rechnen, bevor dein Hund den Napf bekommt. Aber so in etwa sollte es schon stimmen. Da macht es auch nix, wenn es mal ein, zwei oder auch drei Tage "nur" Pansen gibt ... ohne Zusätze ... das bringt den Hund nicht um. Mit Sicherheit nicht!

Am Ende des Monats sollte es aber in etwa stimmen! So mache ich das zumindest ;)

FrauFox

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Re: Bimborium um BARF
« Antwort #5 am: November 24, 2009, 23:16:34 Nachmittag »
Der Plan war folgender: die errechneten Werte über einen gewissen Zeitraum sammeln und dann den Durchschnitt berechnen, nicht jeden Tag alles bis ins Detail.

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Wolfsblut

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Re: Bimborium um BARF
« Antwort #6 am: November 24, 2009, 23:52:18 Nachmittag »
Find ich gut!

Ich wollte mir irgendwann mal die Zeit nehmen, diese Tabelle zu "kontrollieren"  :police: . Irgendwann werde ich das wohl mal schaffen ;)

Spinat übrigens nicht zu häufig füttern ;)