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Autor Thema: Kriterien für einen Deckrüden  (Gelesen 7954 mal)

Foxiline

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #15 am: August 13, 2009, 06:35:51 Vormittag »
....
Bei den Glatten ist es z.B. so dass sie alle die Ruten auflegen. Aber sie dann wieder hochnehmen können.
...

Da sage ich jetzt NEIN: Es ist richtig, dass bei vielen Glatti-Welpen um die 5. Woche herum die Ruten beginnen mehr oder weniger mit der Spitze nach vorne zu kippen. Mehr aber auch nicht. Das Auflegen der Ruten habe ich bisher (zum Glück ;) ) nie beobachten müssen.

Knuddelbero

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #16 am: August 13, 2009, 07:52:12 Vormittag »
Wow! Der Macki hat sich aber toll gemacht!  :thumbsup:


Nuggets

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #17 am: August 13, 2009, 08:44:26 Vormittag »
....
Bei den Glatten ist es z.B. so dass sie alle die Ruten auflegen. Aber sie dann wieder hochnehmen können.
...
Es ist richtig, dass bei vielen Glatti-Welpen um die 5. Woche herum die Ruten beginnen mehr oder weniger mit der Spitze nach vorne zu kippen. Mehr aber auch nicht. Das Auflegen der Ruten habe ich bisher (zum Glück ;) ) nie beobachten müssen.

Das ist jetzt ein Definitionsproblem, für mich ist eine Rute bereits aufgelegt, wenn sie mit der Spitze den Rücken berührt -nicht nur das komplette Auflegen wie es Macki gemacht hat- und das hatte ich bisher bei allen Welpen mehr oder weniger mindestens für ein paar Tage (auch bei denen die später korrekt geworden sind und das sind mehr als man meint  ;)). Kann aber sein, dass das für meine Hunde (Linie) charakteristisch ist (ein befreundeter Züchter der die gleichen Linien nutzt hat das gleiche beobachtet).
Liebe Grüße von
Sandra & den Nuggets Foxis

"Im Leben gibt es keine Lösungen.
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Foxiline

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #18 am: August 13, 2009, 09:05:35 Vormittag »
....
Bei den Glatten ist es z.B. so dass sie alle die Ruten auflegen. Aber sie dann wieder hochnehmen können.
...
Es ist richtig, dass bei vielen Glatti-Welpen um die 5. Woche herum die Ruten beginnen mehr oder weniger mit der Spitze nach vorne zu kippen. Mehr aber auch nicht. Das Auflegen der Ruten habe ich bisher (zum Glück ;) ) nie beobachten müssen.

Das ist jetzt ein Definitionsproblem, für mich ist eine Rute bereits aufgelegt, wenn sie mit der Spitze den Rücken berührt -nicht nur das komplette Auflegen wie es Macki gemacht hat- und das hatte ich bisher bei allen Welpen mehr oder weniger mindestens für ein paar Tage (auch bei denen die später korrekt geworden sind und das sind mehr als man meint  ;)). Kann aber sein, dass das für meine Hunde (Linie) charakteristisch ist (ein befreundeter Züchter der die gleichen Linien nutzt hat das gleiche beobachtet).

Ja, es ist für Deine Hunde charakteristisch ;), weil das "Rutenproblem" in Deiner "genutzten" Linie gefestigt ist. Bei der Nutsverpaarung hast Du deutlich weniger Boreham-Anteil und deswegen teilweise nach einiger Zeit (siehe Macki) auch wieder normale Ruten bzw. sogar eine Toprute   :thumbsup:.

Die Billykinder sehen da anders aus, genau wie Deine kleine Belgierin und ich bin gespannt, was mit den Ruten noch bis zum 6. Monat passiert. Aber es ist ja immer so, dass beim Hund nicht alles perfekt sein kann. Und die Ruten tun auf keinen Fall weh... Hunde sind halt auch nur Menschen   :tongue2:  8)

Wir sind hier übrigens total Off-Topic ;)
« Letzte Änderung: August 13, 2009, 09:08:09 Vormittag von Foxiline »

Nuggets

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #19 am: August 13, 2009, 09:49:43 Vormittag »
Ja, es ist für Deine Hunde charakteristisch ;), weil das "Rutenproblem" in Deiner "genutzten" Linie gefestigt ist.
Genaugenommen 'nutze' ich 2 Linien (van Grauland & Boreham). Die eine hat die Topruten und die andere die Schweinchen..  ;)

Zitat
Die Billykinder sehen da anders aus, genau wie Deine kleine Belgierin und ich bin gespannt, was mit den Ruten noch bis zum 6. Monat passiert. Aber es ist ja immer so, dass beim Hund nicht alles perfekt sein kann. Und die Ruten tun auf keinen Fall weh...

Da passiert nix mehr. Aber das ist auch das was ich mit: "wenn man sich mit der Verpaarung schon sicher ist" meinte ;) Mal sehen was die Zahnung bringt...

Zitat
Wir sind hier übrigens total Off-Topic ;)

Nicht, wenn wir großzügig sind: Die Rute ist doch auch ein Kriterium  ;)
« Letzte Änderung: August 13, 2009, 09:59:08 Vormittag von Nuggets »
Liebe Grüße von
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Foxl

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #20 am: August 13, 2009, 15:59:29 Nachmittag »
Für mich ist ein Deckrüde mit schlechtem Rutensitz und Haltung nicht relevant. Vor allem wenn man es schon in der Linie drin hat.
Für mich sind aber auch noch andere Kriterien wichtig, wie Zähne, Typ, Schulterlage, Knochensubstanz ganz wichtig ist auch das Wesen. Er muß schon ein echtes Terrierwesen haben.
Bei unserer Carla haben wir immer drauf geachtet das der Rüde ein sicheres Ohr hat, denn Sie hat ein sehr kleines hochangesetztes Ohr. Auch die Knochenstärke war bei ihr ein wichtiges Kriterium.
Anton der ein Sohn unserer Carla ist, hat sich auch schon super vererbt, in der Schönheit genauso wie im jagdlichen.
Sein Sohn Duke ist Deutscher Champion und hat jagdliche PRüfungen sowie drei seiner Geschwister auch.
Hera eine Tochter von Anton ist auf dem Weg zum Champion, 4x V1, 2x CAC, 1x CACIB und das obwohl wir  nur viermal ausgestellt haben. Ihr Bruder hat die BP im ersten Preis bestanden und in Scharbeutz ein V1 erhalten. Ihre Schwester erhielt in Scharbeutz ein V2.
Falls ihr noch mehr wissen möchte oder unsere Hunde sehen wollt, schaut auf unsere HP.
Übrigens haben wir gerade wieder eine junge vielversprechenende Hündin im Haus.
Wir haben mit unserer Deckrüdenauswahl schon einiges richtig gemacht, das sieht man an den Erfolgen. Denn wir haben nur drei Hündinnen im Haus. Carla 8 Jahre, Hera fast 2 Jahre, Josy 5 mon.
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foxlpower

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #21 am: August 13, 2009, 16:11:20 Nachmittag »
Aber nach was für Kriterien sucht Ihr eigenlich die Deckrüden aus  ???

Als Züchter hat man ja ein bestimmtes Zuchtziel und gewisse Vorstellungen wie ein Foxterrier auszusehen hat, wie sein Verhalten/Wesen ist und wie gesund er ist. Nach diesen Kriterien suche ich mir einen Rüden aus, der die Fehler meiner Hündin ausgleicht.

Aber nicht nur den Deckrüden sollte man sich genauer ansehen, sondern auch seine Nachzucht, seine Eltern, seine Geschwister. Gesundheitliche Defekte müssen z.B. beim Deckrüden selber nicht auftauchen, aber wenn die Geschwister z.B. schwere Herzfehler, Patallaluxation Grad 4 oder ähnliches haben kann man nicht davon ausgehen, dass der Deckrüde diese Gene nicht auch trägt und weitervererbt.
Liebe Grüße
von Ariane mit Malinois Rosa

schorsch

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #22 am: August 13, 2009, 16:15:30 Nachmittag »
Jetzt bin ich doch etwas verwundert. Arina züchtest Du auch  ???

foxlpower

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #23 am: August 13, 2009, 16:16:44 Nachmittag »
Jetzt bin ich doch etwas verwundert. Ariane züchtest Du auch  ???

Noch nicht...
Liebe Grüße
von Ariane mit Malinois Rosa

Foxl

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #24 am: August 13, 2009, 16:24:05 Nachmittag »
Ja das machen wir natürlich auch, uns über die Vorfahren, Geschwister und ev. Nachzuchten zu informieren. Gesund muß der Deckrüde natürlich sein.
Britta und ihre Rasselbande

FrauFox

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #25 am: August 13, 2009, 16:30:43 Nachmittag »
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Knuddelbero

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #26 am: August 13, 2009, 23:04:22 Nachmittag »
Meine Züchter haben auch gesagt, daß man nicht in jedem Jahr 10 Champion dabei hat... in letzter Zeit hatten sie aber offensichtlich großes Glück! (Klasse statt Masse!)

Auch Bero's Eltern hatten bzw. haben beide gerade Ruten, Select v. d. Elbaue wird im nächsten Jahr noch einen Titel für den Champion holen (nach dem 1.11., ich kenne mich da nicht so aus und habe das Prinzip auch noch nicht verstanden  :biggrin:), Crea und Imea sind wirklich Knaller, wobei sich Imea noch schöner entwickelt und der Februar-Wurf lag auch über dem Durchschnitt! Im Jahr zuvor hatten sie einen Wurf, wo die Hälfte der Welpen krumme Ruten hatte  :ohmy:, worüber sie nicht gerade glücklich waren...

Fur mich als reine Aussterllerin ist es nicht so wichtig, einen perfekten Hund zu haben, da zählen noch andere Werte und Kriterien, natürlich freue ich mich aber, wenn ich von Ausstellung zu Ausstellung immer mehr Fortschritte mache und diese sich auch später mal niederschlagen - es gibt ja auch Leute, die sind total beratungsresistent, was das Trimmen anbelangt  :biggrin: und ich habe ja meinen ersten eigenen Hund, um zu lernen!  Und ich wollte unbedingt diesen Hund und keinen anderen!  :biggrin:

FrauFox

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #27 am: August 14, 2009, 09:48:35 Vormittag »
Select v. d. Elbaue wird im nächsten Jahr noch einen Titel für den Champion holen (nach dem 1.11., ich kenne mich da nicht so aus und habe das Prinzip auch noch nicht verstanden  :biggrin:)

Es gibt diese Regel:

Zitat
Zwischen der ersten und letzten Anwartschaft muss ein zeitlicher Mindestzwischenraum von 12 Monaten liegen.

Deshalb vielleicht?!?
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Knuddelbero

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #28 am: August 14, 2009, 10:01:04 Vormittag »
Ja, genauso hat sie es erklärt! Ich dachte immer, die Titel müssen innerhalb eines Jahres "gesammelt" werden...

Nuggets

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Re: Kriterien für einen Deckrüden
« Antwort #29 am: August 14, 2009, 10:05:29 Vormittag »
Nee, es müssen nur zwischen dem ersten und dem letzten CAC mindestens 12 Monate liegen... Ivy hat 6 CACs aber kein Jahr dazwischen, also ist sie kein DFV Champion...
Liebe Grüße von
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